Behandlungen‎ > ‎

Teleskopbrücken und Teleskopprothesen

Teleskopbrücke
Nicht ganz die Totale

Manchmal werden Zahnärzte mit einem Zahnstatus konfrontiert, der eigentlich auf eine totale Versorgung mit einer Prothese herausläuft.
Allerdings gibt es noch einen stabilen Restbestand von zwei, drei oder vier Zähnen, die durchaus erhaltungswürdig sind und eine tragbare Funktion übernehmen können. Hier bietet sich eine Teleskopprothese an. 

Teleskope sind bekannt als zwei ineinander greifende Rohre, z.B. für Malerrollen, Stativbeine oder ähnliches. In der Zahnmedizin funktioniert das Prinzip so ähnlich. Der Zahn wird für die Aufnahme einer Primärkrone präpariert, diese Krone ist relativ formlos, ohne Fissuren und Höcker und sitzt wie eine geschlossene Hülse auf dem Zahn.

Der so vorbereitete Pfeilerzahn nimmt dann die im herausnehmbaren Zahnersatz befindliche Sekundärkrone auf, bzw. diese Krone der Prothese ist hohl und greift über die Primärkrone. Teleskopkronen sind ein guter Weg um den oft gewöhnungsbedürftigen Schritt zur Totalen zu überbrücken und kann je nach Zahnsubstanz über viele Jahre eine totale Prothese hinauszögern.